Korruption in Singapur weiterhin sehr niedrig

Korruption in Singapur Transparency International, eine in Deutschland gegründete, nichtstaatliche Organisation, die sich in der nationalen und internationalen volks- und betriebswirtschaftlichen Korruptionsbekämpfung engagiert, listet Singapur auf dem vierten Platz der Statistik zum Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) 2008. Mit einem CPI-Wert von 9,2 liegt Singapur gleich hinter Dänemark, Schweden und Neuseeland (alle 9,3).

Der Korruptionswahrnehmungsindex basiert auf verschiedenen Untersuchungen, Umfragen und Analysen, die von namhaften Institutionen auf der ganzen Welt durchgeführt werden. Er misst den Grad der bei Amtsträgern und Politikern wahrgenommenen Korruption. Ein Wert von 10 steht dabei für weitestgehend keine Korruption, 0 steht für sehr korrupt.

Deutschland befindet sich mit einem Wert von 7,9 hinter Hong Kong auf dem 14. Platz. Transparency International lobte zwar die unter anderem durch den Siemens-Skandal ausgelösten “erhöhten Anstrengungen” in Deutschland, forderte jedoch mehr Engagement bei den mittelständischen Unternehmen sowie eine Verschärfung des Straftatbestands Abgeordnetenbestechung von Seiten der Regierung. So werde immer noch auf die Ratifizierung der Uno-Konvention gegen Korruption gewartet.

Die Strategie der Regierung Singapurs, die Korruption durch strenge Gesetze und hohe Transparenz-Forderungen so niedrig wie möglich zu halten, scheint sich dagegen außerordentlich gut auszuzahlen.

Top-20-Länder Korruptionswahrnehmungsindex

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