Landschaft
Samstag, 31 Mai, 2008
Die Insel Singapur ist ziemlich flach und (offiziell) nicht bewaldet, da das sowieso sehr kleine Staatsgebiet natürlich so gut wie möglich genutzt werden muss. Um mehr Platz für die Stadt zu schaffen, hat man den ursprünglichen tropischen Regenwald fast ganz gerodet. Der Anteil der geschützten Flächen an der Gesamtfläche beträgt gerade einmal 4,9%. Der höchste Punkt von Singapur liegt im Bukit Timah, ein kleines Naturschutzgebiet in der Stadt, und ist circa 177m hoch. Singapur und Rio de Janeiro sind die einzigen beiden Städte auf der Welt in denen es ein Reservat mit primärem Regenwald innerhalb der Stadtgrenzen gibt. In dem Reservat leben und wachsen unter anderem auch über 500 verschiedene Tierarten und 840 blühende Pflanzen.
Der längste Fluss von Singapur ist der Seletar mit 15 Kilometern Länge. Für den Boots- und Fährverkehr spielen er und seine Seitenarme eine nicht unwichtige Rolle. Abschnitte der 193km langen Küstenlinie werden von Korallenriffen gesäumt. Das Klima in Singapur ist, wie in den meisten asiatischen Ländern, feucht-tropisch mit geringen jahreszeitlichen Schwankungen, meist im September und März, da es, während die Passatwinde die Richtung wechseln, windstiller ist. Die Durchschnittstemperatur liegt bei etwa 27°C. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt 2.400 Millimeter, im Zeitraum zwischen Oktober/November und Januar/Februar regnet es durch den Monsun mehr und die Temperaturen sind niedriger.
